Die Plastikzeit

Wenn aus dem Stein ein Faustkeil wird

Und solch Verfahren dominiert

Dann deutet dies wohl worauf hin?

Klar: Dass ich in der Steinzeit bin

 

Wenn Menschen alle ihre Sachen

Fast immer nur aus Eisen machen

Dann wissen wir mit Sicherheit:

Wir reden von der Eisenzeit

 

Und sollte man beim Produzieren

Den Kunststoffausstoß maximieren

Dann endlich ist der Mensch so weit:

Nun lebt er in der Plastikzeit

 

***

 

Sie wissen jetzt, worum es geht

Und dass es sich um Plastik dreht

Ein Thema, wo gleich jeder denkt

Dass jeder gleich am gähnen fängt

 

Wem's an Intresse nicht gebricht ...

Ich hoff', ich fatigier' Sie nicht

Und möcht' für alle LeserInnen

Noch einmal ganz von vorn beginnen:

 

***

 

Wir sahen, dass die Menschen heute

Moderne, aufgeklärte Leute

Seit langem schon Tendenzen zeigen

Sehr stark dem Kunststoff zuzuneigen

 

Stellt dérzeit jemand etwas her

Dann nutzt er meist ein Polymer

Wobei wohl dies korrekter wäre:

Er nutzt diverse Polymere ...

 

... die jedermann als Plastik kennt

Der Fachmann lieber Kunststoff nennt -

Als Werkstoff ziemlich angesagt

Auch die Produkte sind gefragt:

 

     Ob Federhalter, Wäscheständer

     Telefone, Gummibänder

     Tennisbälle, Tabakpfeifen

     Knöpfe, Griffe, Autoreifen

     Abdeckplanen, Einmalschwämme

     Schutzanzüge, Taschenkämme

     Gaspedale,Tragetaschen

     Gartenmöbel, Wasserflaschen

     Ranzen, Koffer, Einwegspritze

     Schrauben, Federn, Autositze ... [Ufff!]

 

     Wer nutzt nicht gerne die Funktion

     Von Nylon, Perlon, Silikon?

     Hinzu kommt - der Chemie sei Dank -

     Der Kunststoff-/Plastik-Kraftstofftank

So sehr man auch den Kunststoff schätzt

Der Umweltschützer ist vergrätzt

Er nörgelt was von persistent

Es sei pervers und dekadent

 

Dass wir uns Materialien gönnen

Die einfach nicht verrotten können

Die sich in unsrer Umwelt sammeln

Und von alleine nicht vergammeln

 

:-( ... ???

??? ... :-(

Hat unser Umweltschutzsystem

Vielleicht tatsächlich ein Problem ...?

 

***

 

Wenn wir den Supermarkt betrachten

Und dabei auf die Menschen achten

Dann seh'n wir - ich hab's oft getan -

Manch Beispiel für den Plastikwahn:

 

     Man packt zwei! Birnen - muss das sein? -

     In eine Klarsichttüte ein

     Wir könnten bei Millionen Waren

     Millionen Tonnen Plastik sparen

 

     Und selbst Bananen kauft man meist

     In feinstes Plastik eingeschweißt

     Auf dass es Seehecht und Sardine

     Dann dermaleinst zur Nahrung diene

 

     Und da wir uns gesund ernähren

     Und jeden Freitag Fisch verzehren

     Gelangt es via Nahrungskette

     (Was keiner je erwartet hätte

     Doch zählt dies heute schon als Fakt)

     In unseren Verdauungstrakt

 

     Bald soll ja in den Ozeanen

     - Wie neuerdings die Forscher mahnen

     Obwohl, das int'ressiert kein Schwein -

     Mehr Plastikmüll als Fische sein

 

OK - nun bin ich kein Experte

Doch wenn ich das für mich bewerte

Dann komm' ich, wie mir scheinen muss

Alleine zu dem einen Schluss:

 

Die Menschen* nach der Plastikzeit

Die tun mir in der Seele leid

 

 

_____

* Hier gilt es nun vor allen Dingen

   Noch die Ergänzung anzubringen:

   Und sei der Mensch auch auserlesen -

   Es geht um alle Lebewesen

 

Siehe auch den Ticker in https://www.diversefotos.de/wasser/

09/18



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Kommentare: 12
  • #12

    Ocean Cleanup: Fast 30 Tonnen Plastikmüll aus dem Pazifik gefischt (Sonntag, 24 Oktober 2021 07:23)

    "Nach mehreren Rückschlägen gelang es dem Projekt Ocean Cleanup, tonnenweise Plastikmüll aus dem Ozean zu holen. Angesichts des Ausmaßes der weltweiten Vermüllung der Meere zeigten sich selbst Forscher überwältigt. Das Projekt soll erst der Anfang sein.

    Immer mehr Plastikmüll verschmutzt die Meere, tötet oder quält die im oder am Meer lebenden Tiere und landet unter anderem in der menschlichen Nahrungskette. Im Pazifischen Ozean zwischen Hawaii und Kalifornien schwimmt ein Müllteppich, in dem nach Schätzungen von Wissenschaftlern 1,8 Billionen Plastikteile treiben. Forscher sehen kaum Möglichkeiten, diese zu entfernen.

    Nun konnte ein Plastikmüll-Fänger der Organisation The Ocean Cleanup in einer Testphase bei neun Einsätzen in zwölf Tagen knapp 29 Tonnen Plastikmüll auf der Meeresoberfläche einsammeln, teilte die Organisation in dieser Woche im kanadischen Victoria mit.

    "Ich denke, dies ist wirklich ein Erfolg für die Menschheit", erklärte der 27-jährige Initiator und Leiter der Organisation, der Niederländer Boyan Slat, vor Pressevertretern. Während die riesige Menge eingesammelten Mülls nur die Spitze des Eisbergs sei, sind diese Tonnen laut Slat von großer Bedeutung. Für ihn sei dieser erfolgreiche Test der Beweis, dass die Technologie funktioniert und damit die Ozeane gereinigt werden können."

    Ha hoffentlich!

    23 Okt. 2021
    https://de.rt.com/international/126081-ocean-cleanup-beinahe-30-tonnen/

  • #11

    Elbe spült jedes Jahr 42.000 kg Plastik ins Meer (Samstag, 05 Juni 2021 14:31)

    "Über deutsche Flüsse werden Jahr für Jahr tausende Kilos Plastik in Nord- und Ostsee gespült. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis einer aktuellen Schätzung der Organisation The Ocean Cleanup. Das meiste Plastik gelangt dabei über die Elbe in die Nordsee. Wie viel Kunststoffabfälle durch einen Fluss jeweils ins Meer gelangt, hängt dabei von einer Reihe von Faktoren ab. Dazu zählen neben der Länge und dem Durchmesser des Flusses vor allem die Bevölkerungskonzentration an den jeweiligen Flüssen, die Wirtschaftsleistung der umliegenden Regionen und die Qualität des Abfallmanagements vor Ort. Der Großteil des Plastikmülls, die über Flüsse in die Weltmeere gelangen, wird von Flüssen asiatischer Länder emittiert, wie diese Statista-Grafik zeigt.

    Der größte Teil der Plastikabfälle in den Weltmeeren stammt von Land. Der Müll gelangt dabei mit Abwässern in die Flüsse und weiter ins Meer gespült. Teilweise wird er auch von Müllkippen an der Küste ins Wasser geweht. Zudem lassen vielerorts Badegäste ihre Abfälle achtlos am Strand zurück. Ein Teil der Abfälle bestehen aus Mikroplastik, dass unter anderem durch Kosmetikprodukte in die Abwasserkanäle gelängt. Mikroplastik entsteht aber auch durch die langsame Zersetzung größerer Plastikteile, die bereits in den Meeren schwimmen.

    The Ocean Cleanup ist ein Projekt mit dem Ziel, das in die Meere gelangte Plastik wieder einzusammeln. Durch den Kunststoffmüll sterben zahlreiche Tiere, indem sie mit plastikgefüllten Mägen verhungern oder sich in herumtreibendem Müll verfangen. Mikroplastik kann zudem giftige Inhaltsstoffe abgeben, sich in der Nahrungskette anreichern und so auch wieder an Land gelangen und dort weitere Schäden anrichten. Das Projekt Ocean Cleanup ist nicht unumstritten. So werden Medienberichten zufolge Kollateralschäden befürchtet, da die Sammelanlagen zusammen mit dem Müll auch direkt unter der Wasseroberfläche lebende Organismen (Neuston) einfangen und das Ökosystem somit schädigen könnten."
    https://de.statista.com/infografik/24996/menge-der-in-die-meere-emittierten-kunststoffe-nach-fluessen/

  • #10

    Heiner (Dienstag, 05 Januar 2021 10:53)

    Guten Appetit!

    "Bayreuth (dpa). Wissenschaftler der Universität Bayreuth haben in häufig konsumierten Muscheln Mikroplastik nachgewiesen. Das ist den Forschern zufolge ein weltweites Problem.

    In allen untersuchten Muschelproben seien die kleinen Kunststoffteilchen gefunden worden, teilte Martin Löder von der Bayreuther Uni mit. Muschelproben aus dem Nordatlantik und dem Südpazifik seien am stärksten belastet gewesen.

    Im Meer landen Unmengen an Plastikmüll. Muscheln filtern das Wasser und nehmen damit auch winzige Kunststoffteilchen auf. Die Forscher untersuchten nach eigenen Angaben in zwölf Ländern die Belastung der europäischen Miesmuschel, der Grünschalmuschel, der gewellten Teppichmuschel und der pazifischen Venusmuschel. Alle 45 Muscheln seien in Lebensmittelgeschäften eingekauft worden. Sie stammen aus Aquakulturen und aus Wildfängen aus der Nordsee, dem Mittelmeer, dem Atlantik, dem Südpazifik, dem Südchinesischen Meer und dem Golf von Thailand.

    Im Rahmen der Forschung von 2014 bis 2018 wies das Team neun unterschiedliche Kunststoffsorten nach. Ein Gramm Muschelfleisch enthielt laut der Studie zwischen 0,13 und 2,45 Mikroplastik-Partikel. Die Kunststoffteilchen seien winzig klein - zwischen 0,003 und fünf Millimetern.
    ..."
    https://www.nw.de/umwelt/22929175_Muscheln-enthalten-winzig-kleine-Kunststoffteilchen.html

  • #9

    Butzele (Montag, 28 Dezember 2020 14:25)


    "In 8250 Meter Tiefe Forscher finden Mikroplastik in Tiefseegraben im Pazifik
    27.12.2020

    Frankfurt/Main - In einem Tiefseegraben im Pazifischen Ozean haben Forscher in 8250 Metern Tiefe massenhaft Mikroplastik entdeckt.

    Wie das Team um die Frankfurter Senckenberg-Wissenschaftlerinnen Serena Abel und Angelika Brandt im Fachjournal «Environmental Pollution» schreibt, fanden sich in einem Kilogramm Sediment bis zu 209 der nur wenige Mikrometer großen Plastikreste.

    «Am häufigsten haben wir Mikroplastik an einer der am tiefsten gelegenen Beprobungsstationen gefunden», berichtet Abel. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass «die Gräben am Ozeanboden ein Sammelbecken für Plastik sein können».

    An den entlegensten Stellen der Erde findet sich inzwischen Mikroplastik: Im November wurden Partikel in der Todeszone des Mount Everest, im Jahr zuvor in Schneeproben der Arktis nachgewiesen. «Mikroplastik in der Tiefsee bedeutet auch, dass die Basis der Nahrungskette betroffen ist, da viele wirbellose Tiere Sediment inklusive der Mikroplastik-Artikel fressen. Kommende Generationen werden daher leider noch lange mit den Spuren der heutigen Umweltverschmutzung konfrontiert sein», sagt Brandt.

    Die acht Proben wurden den Angaben zufolge 2016 bei einer Expedition im nordwestlichen Pazifik im Kurilen-Kamtschatka-Graben in einer Tiefe zwischen 5143 und 8255 Metern entnommen. Nachgewiesen wurden 15 verschiedene Plastik-Arten, darunter das für Verpackungen verwendete Polypropylen. Die meisten der winzigen Teilchen waren kleiner als ein achtel Millimeter. Warum sich in den tieferen Zonen mehr Plastik ablagert, können die Wissenschaftler nicht sagen."
    https://www.nw.de/umwelt/22925211_Forscher-finden-Mikroplastik-in-Tiefseegraben-im-Pazifik.html

  • #8

    Paule (Donnerstag, 26 November 2020 13:03)

    Corona als Chacne?

    "Corona sorgt für eine Lawine an Verpackungsmüll
    Lockdown und Homeoffice lassen Deutschlands Abfallberge wachsen. Ein weiteres Dilemma:
    Es gibt zwar mehr Recyclingmaterial – aber keiner will es haben.
    ...
    Doch nun trifft die Krise insbesondere die Kunststoff-Verwerter hart. „Durch die deutliche Reduzierung des Erdölpreises aufgrund der globalen wirtschaftlichen Entwicklung“, heißt es im Statusbericht, „ist der Einsatz von Primärware für die Kunststoffherstellung günstiger als der Einsatz von Rezyklaten.“ Im Klartext: Warum wiederverwertete Kunststoffe benutzen, wenn es günstiger ist, sie neu herzustellen?

    So zahlen Plastikhersteller aktuell für neue Erdöl-Vorprodukte nur halb so viel wie noch vor zwei Jahren, zeitweise sank der Rohölpreis im Frühjahr sogar auf einen Wert unter null. Die aus Altplastik gewonnenen Granulate, berichtet Martin Faulstich, Professor an der Technischen Universität Dortmund, seien deshalb kaum noch gewinnbringend zu verkaufen."
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/gefaehrdete-kreislaufwirtschaft-corona-sorgt-fuer-eine-lawine-an-verpackungsmuell/26644582.html?ticket=ST-1319832-coocwJ79fkIyRmU9Zgwo-ap3

  • #7

    Plastic Man (Dienstag, 18 August 2020 13:24)

    "Mikroplastik kann nicht nur Ökosysteme stören oder verändern. Beim Zerfall können sich neue physikalische und chemische Eigenschaften herausbilden, die toxisch sein können (Kleinste Plastikteilchen könnten global terrestrische Ökosysteme negativ verändern):

    "Außerdem können Teilchen in Nanogröße Entzündungen auslösen, Zellbarrieren überwinden oder verändern und sogar besonders selektive Membranen wie die Blut-Hirn-Schranke oder die Plazenta überwinden. Innerhalb der Zelle können sie unter anderem Änderungen der Genexpression und biochemische Reaktionen auslösen. Welche langfristigen Effekte dies hat, ist noch nicht hinreichend untersucht. Zumindest für Fische wurde bereits nachgewiesen, dass sich Nanoplastik nach Passieren der Blut-Hirn-Schranke verhaltensändernd auswirkt.“ ..."
    https://www.heise.de/tp/features/Eintritt-in-die-Verschmelzung-von-Plastik-und-Koerper-4872549.html

  • #6

    Paule (Freitag, 17 Juli 2020 15:05)

    "In den Meeren schwimmen laut Schätzungen bis zu zwölf Millionen Tonnen Plastikmüll. Ein Teil dieses langsam abbaubaren Abfalls zersetzt sich in immer kleinere Teile. Diese schwimmen dann weiterhin für Jahrhunderte im Wasser oder setzen sich auf dem Meeresboden ab. Als Mikroplastik werden Plastikpartikel bezeichnet, die fünf Millimeter und kleiner sind. Ungefähr 1,5 Millionen Tonnen Mikroplastik geraten laut Schätzungen der Weltnaturschutzunion (IUCN) jedes Jahr ins Meer."
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/mikroplastik-autoreifenabrieb-weht-um-die-welt-a-aca289ae-d3d4-4741-b9f8-570f7cc09be4

  • #5

    Heinzi (Samstag, 11 Juli 2020 07:37)

    Lesenswert:

    "Plastikmüll führt nicht nur hierzulande zu Umweltverschmutzungen. Deutschland gehört zu den größten Exporteuren von Kunststoffabfällen nach Südostasien – eine Spurensuche

    ... In Deutschland wird viel mehr Verpackungsmüll produziert als in anderen vergleichbaren Ländern Europas. Die Recyclingquote bei Kunststoffverpackungsabfällen in Deutschland lag 2018 mit rund 40 bis 50 Prozent weit unter der in Ländern wie zum Beispiel Zypern, Litauen oder Slowenien.

    Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe hat sich der Verpackungsmüll aus Plastik in den letzten 25 Jahren von 19 auf 37 Kilogramm pro Kopf und Jahr gar verdoppelt. Für die Deutsche Umwelthilfe ist eine »Gescheiterte Abfallpolitik der Bundesregierung« Schuld daran. Sie kritisiert, dass die Bundesumweltministerin auf freiwillige Selbstverpflichtungen mit Handels- und Industriekonzernen setze. ...

    Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik von 2018 landen in Deutschland jährlich rund 116.000 Tonnen Makroplastik aus Verpackungen und Produkten in der Umwelt. Ein Großteil des Kunststoffabfalls ist Verpackungsmüll aus Plastik. Nur ein Teil davon wird recycelt, ein Teil wird verbrannt, ein anderer Teil landet auf Deponien.
    ...
    Für diesen Beitrag wurde mehrere Monate lang die Spur der Plastikexporte von Deutschland nach Indonesien verfolgt. Die Recherche wurde durch ein Crowdfunding finanziert. ..."
    https://www.jungewelt.de/artikel/382018.umweltverschmutzung-das-ausgelagerte-problem.html

  • #4

    Walter (Donnerstag, 19 Dezember 2019 15:56)

    "(...)
    Was ist mit Plastik-Alternativen wie Bambus?

    Bambus-Alternativen werden gern als ökologisch bessere Alternativen verkauft. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sind sie dennoch nicht die beste Wahl. Zwar bestehen diese Mehrwegbecher oder Brotzeitboxen aus einem nachwachsenden Rohstoff, aber nur zum Teil.

    Daneben werden auch Kunststoffe wie Melaminharze verarbeitet, die gesundheitlich bedenklich sind. Wird das Geschirr stark erhitzt, was beim Einfüllen von heißen Getränken in einen Mehrwegbecher vorkommt, können sich die Kunststoffe lösen und in die Lebensmittel übergehen.
    (...)"
    https://www.nw.de/umwelt/22643649_Sie-sorgen-sich-um-Plastik-Dann-sollten-Sie-das-wissen.html

  • #3

    Heinzi (Donnerstag, 22 August 2019 13:20)

    "Menschen nehmen täglich Mikroplastik zu sich

    Jüngst hatte ein Forscherteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven berichtet, dass Mikroplastik-Teilchen im Schnee aus der Luft auf die Erdoberfläche rieseln - selbst in der abgelegenen Arktis. Die winzigen Teilchen werden in der Atmosphäre transportiert und können so über weite Strecken verteilt werden.

    Menschen nehmen nach Angaben australischer Forscher täglich Mikroplastik zu sich - durch Nahrung, Trinkwasser oder durch bloßes Atmen. Bis zu fünf Gramm der winzigen Teilchen kommen so pro Woche in den Körper - abhängig von den Lebensumständen. Eine Kreditkarte wiegt in etwa fünf Gramm. Die Untersuchung basiert auf Daten zu Mikroplastik - also Teilchen kleiner als 5 Millimeter - in der Atemluft, im Trinkwasser, in Salz, Bier und in Schalentieren."

    Quelle:
    https://www.nw.de/nachrichten/wissenschaft/22541027_WHO-will-mehr-Studien-ueber-Mikroplastik-im-Trinkwasser.html

  • #2

    Paule (Montag, 24 Juni 2019 14:02)

    https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/ndr/plastikmuell-plastiktueten-verkaufsstopp100.html
    Der Inhalt in Kürze:
    – Weltweit werden mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik produziert. Jeden Tag.
    – Das Recycling klappt nicht: Hierzulande werden etwa zwei Drittel des Plastikmülls verbrannt.
    – Kompostierbares Plastik ist keine Alternative.

  • #1

    Heinzi (Mittwoch, 12 Juni 2019 12:49)

    Hallo Leute, aufwachen und aufstehen!
    "Planet Plastik: Jedes Jahr gelangen zehntausende Mikrokunststoffpartikel in unseren Körper. Das zeigt eine Studie, die am 5. Juni 2019 im Fachmagazin "Environmental Science & Technology" publiziert wurde."
    https://www.br.de/nachrichten/wissen/jeder-nimmt-etwa-100-kunststoffteilchen-pro-tag-auf,RSc9Oke